Gewaltschutz
Sicherheit, Vertrauen und Verantwortung
Kinder, Jugendliche und Familien vertrauen uns in vielen Situationen ihres Lebens.
Dieses Vertrauen verpflichtet uns zu einem besonders sorgfältigen und verantwortungsvollen Handeln. Der Schutz der uns anvertrauten Menschen hat bei Soziale Hilfen am Meer daher einen sehr hohen Stellenwert.
Unsere Arbeit basiert auf klaren fachlichen und organisatorischen Standards. Als Teil der KJSH Stiftung orientieren wir uns an verbindlichen Schutz- und Qualitätsregelungen, die für alle Angebote gelten. Dazu gehören unter anderem ein Verhaltenskodex für Mitarbeitende, transparente Beschwerdemöglichkeiten sowie klar geregelte Verfahren für den Umgang mit möglichen Grenzverletzungen oder Gefährdungssituationen.
Ein wichtiger Bestandteil unseres Schutzkonzeptes ist die sorgfältige Auswahl und Begleitung unserer Mitarbeitenden. Vor der Einstellung wird ein erweitertes Führungszeugnis geprüft. Neue Kolleginnen und Kollegen werden strukturiert eingearbeitet und erhalten fachliche Unterstützung durch Leitung und Team. Regelmäßige Fortbildungen und Teamreflexionen sind feste Bestandteile unserer Arbeit. Dadurch stellen wir sicher, dass unsere Mitarbeitenden sensibel und professionell mit Fragen von Nähe und Distanz, Kinderschutz und verantwortungsvoller Begleitung umgehen.
Ebenso wichtig ist uns die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Familien. Rückmeldungen, Kritik und Beschwerden verstehen wir als wichtigen Beitrag zur Qualität unserer Arbeit. Familien werden zu Beginn einer Hilfe über ihre Möglichkeiten informiert, sich jederzeit mit Fragen oder Anliegen an uns zu wenden. Beschwerden können persönlich, telefonisch, schriftlich oder über ein Onlineformular auf unserer Website eingereicht werden – auch anonym. Jede Rückmeldung wird ernst genommen und sorgfältig geprüft.
„Unser wertvollster Rohstoff ist der Geist unserer Kinder.“
Walt Disney
Sollten Hinweise auf grenzverletzendes Verhalten oder mögliche Gefährdungssituationen auftreten, greifen bei Soziale Hilfen am Meer klar geregelte Abläufe. Unser Ziel ist es, schnell und verantwortungsvoll zu handeln und den Schutz der betroffenen Kinder und Jugendlichen sicherzustellen.
Unser Schutzkonzept verstehen wir dabei nicht als starres Regelwerk. Vielmehr entwickeln wir unsere Strukturen kontinuierlich weiter. Erfahrungen aus der Praxis, Rückmeldungen von Familien sowie Erkenntnisse aus Beschwerden oder besonderen Situationen werden regelmäßig ausgewertet. So können wir unsere Arbeit stetig verbessern und Risiken frühzeitig erkennen.
Die Grundhaltung unserer Arbeit ist dabei klar: Kinder und Jugendliche sollen sich in unseren Angeboten sicher fühlen können. Familien sollen wissen, dass ihre Anliegen gehört werden. Und unsere Mitarbeitenden sollen in einem professionellen Rahmen arbeiten, der verantwortungsvolles Handeln unterstützt.




